Übersicht Anlageformen

Anlageformen. Auf die Auswahl kommt es an.

Welche Anlageformen gibt es?

 

Über die Jahre hat sich der ein oder andere ein kleines Sümmchen angespart. Die Frage die sich dabei viele stellen ist, ob es auch die richtige Anlage ist. Generell gibt es kein richtig oder falsch bei der Wahl der Anlageform. Es kommt auf die jeweilige Lebenssituation und auf die individuelle Risikobereitschaft an. Generell gilt, je höher  die in Aussicht gestellten Rendite, desto höher das Risiko. Um den Überblick über die Anlageformen zu behalten, haben wir die wichtigsten Anlageformen zusammengestellt.

 

Anlageform:Bargeld

Bargeld ist keine richtige Anlageform. Viele denken dabei an den Notgroschen unter dem Kopfkissen. Der Vorteil der schnellen Verfügbarkeit steht der fehlende Rendite und der Gefahr des Diebstahls gegenüber.

  

Anlageform: Spareinlagen

Die Anlageform Spareinlagen sind Geldbeträge die bei Banken und Sparkassen angelegt sind und nicht für den Zahlungsverkehr vorgesehen sind. Hier besteht eine hohe Sicherheit, da die Spareinlagen bis zu einer bestimmten Höhe durch den staatlichen Sicherungsfond abgesichert werden. Jedoch ist diese Anlageform in der Verzinsung eher niedrig. Hier gilt wie bei jeder Geldanlage. Je geringer das Risiko, desto geringer die Chance auf Rendite.

 

Anlageform: Bundeschatzbriefe

Bundeschatzbriefe werden nicht bei den normalen Börsen gehandelt. Diese Anlageform wird vom Bund ausgegeben und ist festverzinslich. Der Staat leiht sich hier sozusagen Geld von seinen Bürgern. Der Wert der Bundeschatzbriefe richtet sich nach den aktuellen Konditionen der Bundesbank. In Fachkreisen gelten Bundesschatzbriefe als sicher, da der Bund ein hohes Vertrauen der Anleger genießt.

 

Anlageform: Sichteinlagen

Sichteinlagen sind Anlagenformen die  bei Banken, Sparkassen und Kreditinstituten, sofort und unbegrenzt verfügbar sind, beispielsweise das Girokonto. Ähnlich wie Bargeld sind Sichteinlagen sofort verfügbar, sind aber gegen Diebstahl geschützt. Einige Girokonten werden zwar verzinst, die schnelle Verfügbarkeit verhindert eine hohe Verzinsung.

 

Anlageform: Termingeld

Die Anlageform Termingeld zeichnet sich dadurch aus, dass man  für einen bestimmten Zeitraum ein Geldbetrag verleiht und diesen nach Ablauf einer gewissen Frist inklusive Zinsen zurückerhält. Normalerweise sind Termingelder nicht vor Ablauf verfügbar. Es gibt  zwei Arten von Termingeldern.

- festgesetzter Auszahlungszeitpunkt 

- Kündigungsgelder -  sind grundsätzlich unbefristet angelegt, haben aber  eine (gesetzlich) festgelegte Kündigungsfrist.

 

Anlageform: Aktien

Eine Aktie ist ein verbriefter Anteil an einem Unternehmen. Als Aktieninhaber besitzt man einen gewissen Anteil  an einem Unternehmen. Man ist an allen Entscheidungen und an den Gewinnen und Verlusten dieses Unternehmens entsprechend diesem Aktienanteil beteiligt. An Aktien kann man durch 2 Arten Geld verdienen:

- Durch Dividendenzahlungen(Gewinnausschützung)

- Durch Steigerung des Aktienkurses. Hierbei handelt es sich sozusagen um eine Wette auf höhere Kurse.

 

Anlageform: Festverzinsliche Wertpapiere

Unter Festverzinsliche Wertpapiere  fallen Schuldverschreibungen, Pfandbriefe, Rentenpapiere, Anleihen und Obligationen. Es sind sozusagen Versprechen auf Rückzahlungen von Schulden, die auf einen bestimmten Inhaber (Emittent) lauten und Rückzahlungen plus Zinsen enthalten.

 

Anlageform: Fonds

 Fonds, werden auch  "Sondervermögen von Kapitalanlagegesellschaften". Es wird  unterschieden zwischen Investmentfonds und Immobilienfonds. Der Fondsanteil bezeichnet den Anteil am Fondsvermögen.

  

Anlageform: Edelmetalle und hochwertige Sammelobjekte

Diese Anlageform zeichnet sich dadurch aus, das ihr Wert durch ihre Seltenheit begründet wird. Durch ihre Seltenheit werden sie besonders  nachgefragt und deshalb erhoffen sich die Anleger von Gold, Gemälden und Briefmarken eine  Wertsteigerung. 

 

Anlageform: Immobilien

Immobilien sind unbewegliche Güter wie beispielweise Häuser oder Wohnungen. Sie werden oftmals als wertstabilste Anlageform bezeichnet, jedoch richtet sich hier der Preis der Anlageform auch nach Angebot und Nachfrage. Gerade die Immobilenkrise in den USA hat gezeigt, dass bei Immobilien auch ein gewissen Risiko besteht.